Passiveoobe
Waldwienacht 2007
Irgendwann im Sommer 2007 (fand der überhaupt jemals statt?)
beschloss der Vorstand einstimmig, dass der Passivenabend durch eine
Waldweihnacht ersetzt werden sollte.
Inspiriert durch ein Geburtstagsfest eines
Aktivmitglieds war auch schon eine Waldhütte gefunden worden. Das
Forsthaus in Allschwil erfüllte alle Erwartungen der Knochestampfer
für eine gelungene WaIdweihnacht. Die Hütte wurde im August2007 für
den Freitag 14. Dezember 2007 gemietet.
An der 1.Aktivenversammlung
Ende September 2007
wurden alle Aktiven darüber informiert, dass am 14. Dezember 2007
statt eines Passivenabends neu eine Waldweihnacht stattfinden würde.
Es wurde darauf hin sofort ein
OK, bestehend aus Vince, Alain, Mario Facchin, Roland, Mario Cadra
und Bruno gebildet.
Wobei MarioCadra einzig und alleine für's Essen zuständig war. Das
OK machte sich sogleich an die "Arbeit", denn die Zeit drängte,
blieben doch nur wenige Wochen um diesen Anlass zu organisieren.
Wie das so ist, kamen von allen Organisatoren und
auch von solchen, die nicht im OK waren, Vorschläge, die wieder
verworfen wurden aber auch solche, die schliesslich Aufnahme in
unser Programm fanden. Nur mit dem Essen tat sich das OK sehr, sehr
schwer. Ein weiterer wichtiger Punkt war, darin waren sich alle im
OK einig, dass der Gast ausser für den Eintritt und Getränke, kein
Geld mehr in die Hand nehmen sollte. D.h. keine Tombolas,
Lottomatches oder dergleichen.
Der "grosse" Tag
war gekommen. Das Kalenderblatt zeigte den
Freitag, 14. Dezember 2007. Das OK traf
sich um 14.00h in der Forsthütte in AIIschwil.
Alle, bis auf einen; er hatte sich aus unerfindlichen Gründen einen
eigenen Zeitplan aufgestellt. Die Hütte musste für 70 Personen,
darunter 13 Kinder, weihnachtlich geschmückt werden. Roland
brachte einen grossen und einen sehr, sehr, sehr, sehr, sehr grossen
Tannenbaum mit. Der grosse Baum wurde sofort in
der Hütte aufgestellt, damit Bernadette Wyss, Mutter von Alain, den
Baum mit Weihnachtskugeln, Engeln, Schwänen, Kerzen, etc., etc.,
schmücken konnte. Alle Gäste waren sich einig:Dieser Tannenbaum
sah phantastisch, umwerfend aus!! Zur selben Zeit stellte
Roland seinen sehr, sehr, sehr, sehr, sehr
grossen Tannenbaum draussen vor der Hütte auf.
Als die
ersten Gäste eintrafen, konnte sich die Hütte sehen lassen. Das OK
hatte die Hütte wunderschön weihnachtlich dekoriert, Das Feuer im
Kamin brannte lichterloh und strahlte eine angenehme Wärme aus. Das
Programm konnte beginnen.
Die
Knochestampfer empfingen die Gäste draussen rund um den sehr, sehr,
sehr grossen Tannenbaum und drei grossen brennenden finnischen
Fackeln bei Glühwein und Snack's. Jeder Gast konnte somit seinen
mitgebrachten Baumschmuck an den Tannenbaumhängen. Die Kinder wurden
drinnen von Sandra Zoller und Brigitte für das "Grättima-Backe" in
Empfang genommen. Nachdem alle Gäste eingetroffen waren und ihren
Baumschmuck am Baum aufgehängt hatten, wurde das Lied "Oh
Tannenbaum" gesungen. E scheene Momänt.
Danach ging es
darum, die hungrigen Mägen zu füllen. Wie oben schon erwähnt, das OK
tat sich schwer mit der Auswahl des Menüs. Schliesslich einigte man
sich auf Gulasch mit Kartoffelstock und Rotkraut. Wie es sich an
diesem Abend heraus stellte, war diese Wahl ein Volltreffer.
Allerdings, jedes Essen ist nur so gut wie es zubereitet wird. Und
Mario Cadra's Essen war vorzüglich!!Mario und seine
Knochestampfer-Küchenbrigade weibelten in der Küche umher, man kam
aus dem Staunen (vor allem die Ehefrauen/Partnerinnen) nicht mehr
heraus.
Bei manchen
Küchenburschen wünschte man sich, sie wären auch an der Fasnacht auf
dem Wagen beim Cortège so aktiv!! Nachdem der Salat (leider ohne
Brot) und der Hauptgang verschlungen und eine kleine Pause zum
"Verschnaufen" eingelegt worden war, forderte unser Ehren-Obmann
Olivio die Knochestamper-Gemeinde auf, aufzustehen, sich warm
anzuziehen und sich nach draussen zu begeben.
Kurze Zeit später kam aus dem tiefen Wald der Santiglaus
auf seiner Harley in Form eines Rentierschlittens
angebraust .E g'waltige Aablick. Jung und alt bestaunten dieses "Gefährt".
Selbstverständlich kam der Santiglaus nicht mit leeren Händen zu
uns. Jedes Kind, welches dem Chlaus ein Versli aufsagen konnte,
bekam ein Säggli mit nach Hause. Selbstredend, dass jedes Kind mehr
oder weniger ein Vers (oder so was Ähnliches...) auswendig konnte.
Als der Santiglaus sich
verabschiedet hatte und alle wieder in der Hütte und am
Platz waren, qing es mit dem "Päcklispiel" weiter. Jeder
Gast, der ein
Päckli
mitgebracht hatte, hatte
nach dem Eintreffen mit der Bezahlung des Eintritts eine Nummer
erhalten. Da 70 Geschenke unter dem Indoor-Tannenbaum lagen, konnte
auch jeder mitspielen. Es ist
immer wieder erstaunlich, welche Gegenstände man für bis maximal
Fr.10.-- kaufen kann.
Nach dem Spiel wurde das Dessert-Buffet eröffnet. Bei Kaffee und
Kuchen konnte man noch den restlichen Platz im Magen füllen.
Danach folgte der obligate Knochestamper-Auftritt. Ausser den
Kostümen und dem Auftrittv on Olivio als Gott (Erzähler) war der
Rest nicht der Buchstaben wert.
Soweit zum Thema "spontaner Auftritt" der
Knochestampfer. Bleibt zu hoffen, dass der Auftritt auf dem Wagen an
der Fasnacht 2008 weit dynamischer ausfallen wird!!
Natürlich, am Ende
einer Veranstaltung kann man vieles besser oder anders machen. Aber
trotzdem, der Abend war ein voller Erfolg!!! Und dass wir mit der
Waldweihnacht ein Bedürfnis unserer Passiven getroffen haben,
bewiesen die 70 Anmeldungen innerhalb von 14 Tagen!!
Das OK möchte sich ganz
herzlich bei Bernadette Wyss, Sandra Zoller,
Brigitte
und dem Santiglaus für Ihren Einsatz bedanken. Ebenfalls
einen Dank an
Roland, für die 2 gratis zur Verfügung gestellten Tannenbäume und
Mario Cadra für das feine Essen.
Euer Bruno
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